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Veganer Flammkuchen

Portionen 6 Flammkuchen

Zutaten

Flammkuchen Teig

  • 500 g Weizenmehl Typ 405 oder 550 (Dinkelmehl Typ 630 dürfte auch funktionieren)
  • 250 ml Wasser
  • 2 EL Öl (z.B. Raps)
  • 1 großzügige Prise Salz

Veganer "Sauerrahm"

  • 150 g Vegane Creme Fraiche (z.B. Creme Vega)
  • 150 g Kokosjoghurt
  • 70 g Sojajoghurt oder -skyr
  • 30 g Vegane Margarine weich
  • 2 EL Cashewmus (2 EL sind ca. 75 g)
  • ½ TL Salz
  • 1 EL Hefeflocken

Anleitungen

Vorbereitung

  • Zu allererst holen wir die vegane Margarine aus dem Kühlschrank, damit sie weich werden kann

Flammkuchenteig

  • Zuerst bereiten wir den den Teig zu. Dazu vermischen wir alle Zutaten und kneten (oder lassen von der Küchenmaschine kneten). Gib das Wasser dabei in Etappen dazu. Je nachdem welche Mehlsorte du verwendest, brauchst du gegebenenfalls mehr oder weniger Wasser als angegeben.
  • Wenn der Teig geschmeidig und elastisch ist, bedecken wir ihn mit einem feuchten Küchenhandtuch und lassen in mindestens 30 Minuten (besser eine Stunde ruhen)
  • Danach teilen wir ihn in 6 ca. gleich große Teile und Rollen ihn mit Hilfe von etwas Mehl hauchdünn aus. Er sollte sehr elastisch sein und auch wenn er hauchdünn gerollt ist nicht reißen.

Veganer Sauerrahm

  • Wir mischen alle Zutaten für die Creme zusammen und rühren so lange bis keine Klümpchen mehr zu finden sind. Das geht natürlich am besten, wenn die Margarine richtig schön weich ist.
  • Die Creme verteilen wir schön gleichmäßig und bis zum Rand (ich mag die trockenen Rändern nicht so gerne).

Belag

  • Hier kannst du so richtig kreativ werden: ob "klassisch" vegan mit Räuchertofu und Zwiebeln oder wilde Resteverwertung, alles was dir schmeckt ist erlaubt.
  • Ich habe 4 verschiedene Varianten ausprobiert:

Mit karamellisierten Karotten und Rosmarin

  • Junge Karotten längs aufschneiden und in der Pfanne in Margarine und etwas Thymian anbraten. Mit Balsamico und Ahornsirup ablöschen und karamellisieren lassen.
    Zwiebel in feine Scheiben schneiden und Rosmarien hacken, alles auf dem Flammkuchen verteilen.

Mit Kartoffeln, Champignons und Steinpilzpesto

  • Gekochte Kartoffeln, Zwiebeln und Champignons in feine Scheiben schneiden und auf den Flammkuchen legen.
    Ein paar gezupfte Thymianblätter drüber streuen und großzügige Kleckse Steinpilzpesto (Rezept bald hier auf dem Blog) verteilen.
    Nach dem Backen oder kurz vor Schluss gehackte Frühlingszwiebel (grüne Enden) drüber streuen.

Mit bunten Tomaten

  • Tomaten halbieren, Zwiebel in Ringe schneiden und auf dem Flammkuchen verteilen, pfeffern.
    Nach dem Backen mit gehacktem Basilikum und Balsamicocreme anrichten.

Mit grünem Spargel, Tofu und Radieschen

  • Den grünen Spargel längs halbieren und kurz in kochendem Wasser blanchieren.
    Tofu würfeln, Zwiebel und das Grün von Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden.
    Auf dem Flammkuchen verteilen.
    Nach dem Backen mit fein geschnittenen Radieschenscheiben belegen und pfeffern.

Flammkuchen backen

  • Den Ofen auf 230°C Ober- Unterhitze vorheizen.
  • Den Flammkuchen auf Backpapier auf einem Rost oder Backblech auf mittlerer Schiene für 7-10 Minuten backen. Hier kommt es wirklich auf jede Minuten an. Nach 5 Minuten schaue ich das erste Mal rein und lasse den Flammkuchen danach nicht mehr aus den Augen. Eine Minute kann hier den Unterschied zwischen goldbraunem Rand und vertrocknetem Flammkuchen machen.

Notizen

Der Flammkuchenteig lässt sich auch wunderbar einfrieren. Das klappt am besten, wenn er schon ausgerollt ist und mit Creme bestrichen. 
Ich lege den vorbereiteten Flammkuchen auf ein Backpapier und lasse ihn gefrieren, bevor ich ihn einpacke.